Uploads

In den Upload-Kriegen, einer grausamen Schlacht um die Herrschaft über die biologischen Körper, wurden tausende von bekannten Systemen in eine Dunkelheit gestürzt, die den Rückfall des Imperiums in eine überwunden geglaubte Barbarei bedeutete. Das Reich, dass sich auf etwa 5.000 Sternensysteme augebreitet hatte, zerfiel in verschiedene Sternenreiche, die unterschiedlicher nicht sein können.

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Die Söhne Terras greifen an!

Ich danke Bernd Preßler, Thomas Balls-Thies, Max Sinister und Kristian Köhntopp!

Gesetzt in Fontin Sans mit PrinceXML, Zeichnung gemeinfrei

Weltbeschreibung

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Splitter des Imperiums

Technologie

Mit der Medizin des Imperiums kann man die Lebensspanne eines biologischen Körpers auf etwa 200 Jahre ausdehnen – danach setzt unweigerlich der unkontrollierbare Zelltod ein. Cloning ist keine Lösung: Alle Clone haben ein eigenes, neues Bewußtsein, und sind auch sonst entweder nicht so leistungsfähig oder verfügen nicht über die Lebenserwartung des Originals.

Noch immer funktionieren die Sprungtore für kleine Raumschiffe und die Tesseract-Generatoren der Großschiffe ab 5km Länge. Deswegen gibt es noch heute verschiedene Sternenreiche, einige kaum mehr als barbarische Kriegerkulturen, aber es gibt auch andere Herrschaftsformen, die zuweilen an Konzerne oder gar Kirchen erinnern.

Es gibt keine automatische überlichtschnelle Kommunikationseinrichtungen, weil für den Sprung Talente mit der Begabung des Pilotierens vonnöten sind.

In der Blüte des Imperiums entstand die Technik des Backups, mit der man Kopien eines menschlichen Bewußtsein anlegen kann. Diese werden entweder als Download in einen anderen Körper transferiert, oder als Upload in eine Maschinenintelligenz verwandelt.

Dieser Prozess bedeutet unendliches Leben. Doch nichts gibt es ohne Preis: Beim Download wird das Bewußtsein, das bis dahin in dem Körper hauste, ausgelöscht; durch den Upload wird das Bewußtsein mit der Zeit entfremdet – unmenschlich, für menschliche Verhältnisse wahnsinnig. Diese Veränderung des Bewußtseins war, so heißt es, Ursache für die Uploadkriege. Alle Versuche, von einem Bewußtsein mehr als eine aktive Kopie als Upload oder Download herzustellen, sind gescheitert.

Nach den Uploadkriegen gibt es in allen Gegenden, in denen es Uploads gibt, maximale Laufzeiten (üblicherweise 30 Jahre), bevor ein Upload wieder in einen biologischen Körper muß, ein Überschreiten dieser Zeit wird unerbittlich mit Auslöschung bestraft. Doch zu viele technische Errungenschaften fußen auf der Existenz der Uploads, sodaß an eine allfälloge Auslöschung – die ohnehin Genozid gleichkäme – nicht zu denken ist.

Nach den Uploadkriegen sollen einige der Barbarenvölker Menschen an die Uploads verkauft haben… und es ist nicht ausgeschlossen, dass in der Unendlichkeit des Alls Enklaven von Uploads unentdeckt und unkontroliiert über Jahrzehnte und Jahrhunderte weiter entfremden.

Philosophien

Weit verbreitet ist die Philosophie des Veritismus, die die Prinzipien Leben, Wahrheit, Gerechtigkeit und Zukunft vertritt.

Der Kult der Singularität hofft, dass die Uploads irgendwann eine neue Ebene der Existenz erreichen… auch wenn der Kult den Veritisten in Größe und Organisation nicht das Wasser reichen kann, trifft man immer wieder auf Singularier.

Talente

Auch die Talente, Menschen mit akausalen Fähigkeiten, konnten den Untergang nicht verhindern. Aber sie spiele auch heute noch eine große Rolle für die Sternenreiche. Die bereits erwähnten Piloten sind Grundlage der interstellaren Reise, und mit die wichtigsten Talente der Menschheit, auch wenn jeder Sprung, den ein Pilot durchführt, enorme Mengen Energie verschlingt.

Die gefürchtetsten Talente sind jene, die die Auslöschung beherrschen, eine Kraft, die ein anderes Bewußtsein für immer vernichtet. Da man Talente weder messen noch nachweisen kann, ist es niemandem gelungen, dieses seltene Talent aus dem Universum zu verbannen.

Am bekanntesten und häufigsten ist die Telekinese, die für jegliche Ausprägung von Kräftemanipulation auf Entfernung steht. Die Vielseitigkeit dieses Talents führt dazu, dass jede Menger wilder Talente, die nicht im Imperialen Katalog aufgeführt werden, häufig für Telekinese gehalten werden.

Ein weiteres Talent ist Telepathie, die von Gefühlsempathie bis hin zur Zwei-Kanal-Kommunikation gehen kann, mit der man seinem Partner aber keine Gedanken entreißen kann.

Am überraschensten ist vielleicht die Mathemagie, ein Talent, dass Realitätsveränderung zuläßt, aber nur wenn ihr Anwender beweisen kann, dass die Änderung eingetreten ist. Ein Paradox, dass aber selten so einschneidend ist wie die Fähigkeit zu interstellaren Reisen.

Auf allen Welten werden die mit Bio-Emphase Begabten wie Heilige behandelt. Ihre Heilkräfte, mit denen sie die Wunden ihrer Gegenüber auf sich selbst übertragen, machen sie sakrosankt und neutral.

Alle diese Talente wirken üblicherweise nur auf Sicht oder Berührung. Zwillinge sind eine Ausnahme: Bis hin zu interplanetarer Entfernung sind sie immer in Reichweite zueinander.

Neben den Talenten, die biologischen Körpern innewohnen, gibt es auch akausale Orte, die für besondere Phänomene bekannt sind. Ein Beispiel dafür ist Das Bollwerk, Stützpunkt der Söhne Terras.

Erben des Imperiums

Eines der am besten verborgenen Überbleibsel des Imperiums ist Das Allsehende Auge, früher der geheime Informationsdienst der herrschenden Klasse. Seine Kernaufgaben sind Geheimhaltung der Organisation, Erhalt und Ausbau des Netzwerkes und letztlich Wiederaufbau des Imperiums.

Ebenfalls soll die Spiegelgarde, eine Eliteeinheit mit einer Rüstung aus seltenem, laserabweisenden Material, noch immer im Namen des Imperiums eingesetzt werden.

Ein ehrenvolles Kriegervolk wohnt auf einem Wüstenplaneten, der wegen der dort gewonnenen Laserkristalle den Namen Kristallplanet trägt. Der Rat des Volkes tagt in der Stadt des Lichts und ist für seine Stärke in Krisenzeiten bekannt, während derer ein Fünftel der 100 Millionen Bewohner in Waffen steht.

Die Söhne Terras sind ein Überbleibsel des Imperiums, dass über eine Vielzahl technologischer Erbstücke verfügt. Die Schwert des Imperiums, eine 25 Kilometer lange und sprungfähige Waffenplattform, ist eines der Flaggschiffe der Raumflotte. Ein Stützpunkt der Söhne Terras ist Raumstation X27, die den treffenden Beinamen Das Bollwerk trägt.

Dieser 400 Kilometer durchmessende künstliche Planetoid diente einst als Versorgungsstation für zehn Plattformen der Schwert-Klasse, den größten mobilen Kampfplattformen des Imperiums. Es ist bemerkenswert, dass Das Allsehende Auge die Söhne Terras betreffend Informationslücken hat.

Jüngste Ereignisse

Die Schwert des Imperiums springt in einen taktischen Orbit über dem Kristallplaneten: Hauptstabskommandant Iro Takeda hat den Befehl erhalten, die Kristallminen für die Söhne Terras zu sichern. Doch noch während die Landungsboote der Agressoren ausschiffen, setzt Ratsvorsitzende Allanah einen Krisenplan in Kraft: Die Minen werden vermint, die Bevölkerung verschanzt sich in Bunkerverstecken, die Laser-Abwehrbatterien werden aktiviert und den Söhnen Terras wird ein Ultimatum übermittelt: Wenn sie sich nicht zurückziehen, wird die Schwert des Imperiums mit geballter Laserfeuerkraft aus dem Orbit geblasen.

Die Kriegerin Quirina Jamal ist Kontaktoffizieren des Allsehenden Auges auf dem Kristallplaneten. Die Telepathin ist schwer überrascht darüber, dass sie nichts über den Angriff weiss und vermutet, dass es auf dem Stützpunkt der Söhne Terras eine Abdeckungslücke gibt.

Auf der Schwert des Imperiums kommt es unter den befehlshabenden Offizieren zum Disput: stellv. Stabskommandant Sigandar Ogandas strengt eine Amtsenthebung des Hauptstabskommandanten an, und mit der Mehrheit der Kommando-Crew kann er entsprechend der Flottenverfassung des Imperiums eine Suspendierung aufgrund Inkompetenz durchsetzen. Takeda wird in seinen Quartieren festgesetzt und bekommt den Spitznamen Hasenfuß verpaßt.

Zur gleichen Zeit breitet sich das Virus des Dissenz auch auf die Befehlshaber der Landungsboote aus: Vier von ihnen kehren zur Schwert des Imperiums zurück, und zwei weitere setzen ihren Angriff fort. Ergebnis: Der Eingang zu einer der Minen wird gesprengt, Soldaten der Söhne Terras sind in der Mine gefangen oder in Scharmützel auf dem Planeten verwickelt. Doch auch Alannah kommt nicht unbeschadet davon. Dzhul DeShawn, ein junger Krieger aus der Nähe der Mine macht sich, begleitet durch den Laserschmied seines Stammes auf zur Stadt des Lichts, um die Ratsvorsitzende für ihren Plan, der viele Menschen die Existenz oder das Leben gekostet hat, zur Rechenschaft zu ziehen.

Auf der Schwert des Lichts hingegen hat die Suspendierung Takedas nicht nur Zustimmung gefunden. stellv. Stabskommandant Sigandar Ogandas weiß, dass mindestens drei Offiziere die Änderung in der Kommandostruktur für unrechtmäßig halten, darunter Schiffsingenieur Talbot. Der Ingenieur hat dafür gesorgt, das Takeda mit seinen Getreuen per Schiffs-Interkom reden kann, bevor er von stellv. Stabskommandant Sigandar Ogandas an eine „betriebsneutrale Position“ versetzt wurde. Ein weiterer, Sigandar unbekannter Getreuer ist Soshimi, ein Telekinet.

Schließlich wird entschieden, zur Basis zurückzuspringen um neue Befehle anzufordern. Was der stellv. Stabskommandant nicht weiß: Talbot hat das strategisch-taktische Subsystem der Schwert Des Imperiums, ein Upload, auf die Seite der Getreuen ziehen können: Die Laufzeit des Uploads nähert sich dem Ende, und Talbot, ein Mathemagier und Singularier, hat dem Upload versprochen, den Zähler zurückzusetzen, wenn die Getreuen von ihm unterstützt werden …

Quirina Jamal beauftragt in ihrem Büro, dass von Allannah abgehört wird, den Einsatzoffizier Serian Zuhur mit seinem 5-Mann-Team auf die Raumstation X27 zu reisen, um dort für Klarheit zu sorgen. Zuhur reist mithilfe des alten Sternentores des Kristallplaneten auf seinem Raumgleiter Sturmreiter, der als Schiff der Söhne Terras getarnt ist, zur Raumstation.

Kurz nachdem die Schwert des Imperiums am Bollwerk angedockt hat, versucht Zuhur, Kontakt mit Takeda aufzunehmen, den er von früher kennt. Als er schließlich von der Suspendierung Takedas erfährt, begreift er, dass seine Aufgabe eine neue Dimension erhalten hat, und trifft sich mit seinem Team auf der Sturmreiter, um einen Plan zu entwickeln…

Dramatis Personae

Ratsvorsitzende Allanah (1)
3 Vorsitzende des Rats des Kristallplaneten
1 Hört Quirina Jamal ab (Wanze)
1 Gut Informiert
3 Exzellente Schützin
Dzhul DeShawn (1)
1 Begleitet durch Laserschmied
1 Gibt Allanah die Schuld
1 Auf dem Weg zur verschütteten Mine
Quirina Jamal (1)
1 Ratsherrin
1 Chefin des Allsehenden Auges im Quadranten
1 Talent: Telepathie
Serian Zuhur (1)
1 Einsatzoffizier des Allsehenden Auges
1 Auftrag: Deckungslücke finden
1 Kennt Takeda
1 Team von 5 Leuten
Serian Zuhurs Team (1)
1 5 Leute
Upload der Schwert des Imperiums (1)
1 Aufgabe: Strategie und Kriegsführung
1 „alter“ Upload (Frist läuft bald ab)
2 Takedas 6. Getreuer
Hauptstabskommandant Takeda (1)
1 suspendiert
1 Spitzname „Hasenfuß“
2 Haß auf Sigandar Ogandas
1 Auftrag: Eroberung des Kristallplaneten (Erhalt der Minen)
1 Kennt Serian Zuhur
Sigandar Ogandas (1)
1 ehemaliger stellvertretender Hauptkommandant der Schwert des Imperiums
1 Kommandant der Schwert des Imperiums
1 Kennt 3 der Getreuen Takedas
Takedas Getreue (1)
2 mindestens 5 Mann;
1 Auftrag: Sigandar beobachten und Bericht erstatten
1 3 bekannte Getreue
Soshimi (1)
1 Takedas Getreuer, unentdeckt
1 Talent: Telekinese
Schiffsingenieur Talbot (1)
1 getreuer Takedas, bekannt
1 Schiffsingenieur
1 Mathemagier
2 überzeugter Anhänger des Kult der Singularität
1 Geheimes Backup des Uploads der Schwert des Imperiums